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SchÜler Versicherung

Versicherungen für Schüler

Immer wieder fragen sich Eltern, welche Versicherungen sie für ihre Kinder abschließen sollen.

Familienversicherung

SchülerGanz oben auf der Liste muss die Krankenversicherung stehen. Eltern, die eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben, können ihre Kinder automatisch in ihren Vertrag mit aufnehmen. In Familien, in denen ein Ehepartner gesetzlich und der andere private krankenversichert ist, gilt Folgendes: Verdient derjenige, der eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, mehr als der gesetzlich versicherte Partner, muss das Kind privat krankenversichert werden. Sind beide Eltern gesetzlich krankenversichert, sind die Kinder auch hier automatisch mitversichert und zwar in der Familienversicherung. Kinder sind bis zu einem Alter von 25 Jahren bzw. bis zum Beginn der Berufsausbildung über die Eltern mitversichert, haben Söhne einen Wehr-oder Ersatzdienst geleistet, verschiebt sich das Ende der Familienkrankenversicherung entsprechend nach hinten. Da die gesetzlichen Krankenkassen in den letzten Jahren ihre Leistungen immer weiter eingeschränkt haben, zahlt sich in vielen Fällen eine private Zusatzkrankenversicherung aus. Auch hier können Kinder u.U. über die Eltern mitversichert sein. Ist dies nicht möglich, sollten Eltern dennoch über eine solche Zusatzversicherung nachdenken, sind diese doch besonders bei Zahnarztbehandlungen und Krankenhausaufenthalten von Vorteil.

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Weitere Versicherungen, über die Eltern ihre Kinder beitragsfrei mitversichern können, sind in der Regel die Haftpflichtversicherung, die Hausratversicherung und die Rechtsschutzversicherung. Sind sich Eltern unsicher, inwieweit ihr Versicherungsschutz auch für die Kinder gilt, hilft eine Nachfrage beim jeweiligen Versicherungsträger.

Verschiedene Quellen empfehlen zudem eine private Unfallversicherung für Kinder. Diese kann nicht über die Eltern erfolgen, sondern muss direkt für die Kinder abgeschlossen werden. Unfallversicherungen können als Invaliditätsversicherungen abgeschlossen werden und tragen Kosten, die als Folgen von Unfällen auftreten, etwa Aufenthalte in Rehabilitationseinrichtungen oder Kliniken. Eine solche Versicherung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Kinder sportlichen Hobbies nachgehen, denn beim Fußball, beim Turnen oder Handballspielen besteht die Gefahr, Verletzungen zu erleiden.

Private Unfallversicherung

Eine Alternative oder Ergänzung zur privaten Unfallversicherung sind die Kinder-Invaliditätsversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei der Kinder-Invaliditätsversicherung muss genau überprüft werden, inwieweit sie sich mit den Leistungen der Unfallversicherung überschneitet. Die Berufsunfähigkeitsversicherung erscheint zwar auf den ersten Blick für Kinder unsinnig, da die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente allerdings mittlerweile aufgehoben wurde, kommt kein Arbeitnehmer mehr ohne eine private Altersvorsorge aus. Für Kinder wird sie insbesondere für den Fall abgeschlossen, dass sie aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht in der Lage sind, einen Beruf auszuüben oder gar eine Ausbildung zu absolvieren. Ob eine solche Versicherung allerdings tatsächlich notwendig ist, hängt sowohl von den individuellen Lebensumständen der Familie als auch den finanziellen Möglichkeiten der Eltern ab.

In jedem Fall sollten Schüler oder Schülerinnen krankenversichert, haftpflichtversichert und unfallversichert sein.

Zudem gilt für ältere SchülerInnen mit eigenem Auto: Eine Kfz-Versicherung ist ein Muss!
Hier empfiehlt es sich eine KFZ-Versicherung für Fahranfänger abzuschließen oder auch wie in vielen Fällen eine Mitversicherung über die Eltern.


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