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Auszubildende Versicherung

Versicherungen für Auszubildende

AusbildungWährend sich StudentInnen bis zum 25. Lebensjahr in vielen Fällen über die Eltern mitversichern können, fallen Auszubildende aus der Familienversicherung heraus und müssen eigene Versicherungen abschließen.

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Krankenversicherung

Hier sollte an oberster Stelle die Krankenversicherung stehen. Normalerweise sind Auszubildende gesetzlich krankenpflichtversichert. Der Beitrag wird zu Teilen vom Arbeitgeber und zu Teilen vom Auszubildenden getragen, die Höhe des Beitrags errechnet sich aus dem Einkommen. Alle Auszubildenden haben das Recht, ihre Krankenkasse frei zu wählen. Haben sie sich jedoch für eine Krankenkasse entschieden, sind sie an diese für eine Zeit von derzeit 18 Monaten gebunden und können sie nur in dem Fall wechseln, dass die Krankenkasse ihre Beiträge erhöht. Da die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in den letzten Jahren kontinuierlich abnehmen, lohnt sich eine private Zusatzversicherung. Diese trägt z.B. Kosten für Sehhilfen, Zahnersatz oder Krankenhausaufenthalte. Je nach Anbieter, werden für Auszubildende spezielle Angebote privater Zusatzversicherungen entwickelt.
 

Private Haftpflichtversicherung

Nicht weniger bedeutsam als die Krankenversicherung ist eine private Haftpflichtversicherung. Sie trägt die Kosten, die durch Schädigungen Dritter verursacht wurden. Zwar handelt es sich in der Regel nur um eine herunter gestoßene Vase bei Freunden oder verschütteten Rotwein auf dem weißen Teppich, kommen jedoch Personen zu Schaden, können Regressansprüche sehr hoch ausfallen. Da diese in den wenigsten Fällen von den Auszubildenden selbst getragen werden können, ist eine private Haftpflichtversicherung unabdingbar. Achtung: HaustierbesitzerInnen müssen in der Regel eine separate Haftpflichtversicherung abschließen, da Tiere in den normalen Versicherungspaketen nicht mit eingeschlossen sind.

Bei allen Unfällen, die auf dem Hin- oder Rückweg zum Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz passieren, ist der oder die Auszubildende automatisch über die zuständige Berufsgenossenschaft versichert. Alle Unfälle, die in der Freizeit passieren, müssen jedoch durch private Versicherungen geschützt werden. Sie sind insbesondere für diejenigen wichtig, die in ihrer Freizeit risikoreichen Hobbies, wie z.B. Segelfliegen oder Bergsteigen, nachgehen.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Da die Berufsunfähigkeitsrente im Jahr 2001 durch eine deutlich geringere Erwerbsminderungsrente abgelöst wurde, müssen sich Arbeitnehmer selber um eine entsprechende Vorsorge kümmern. Auch Auszubildende können bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen und dies wird ihnen gemeinhin auch empfohlen, denn staatliche Leistungen werden ohnehin nur denjenigen gezahlt, die bereits mindestens fünf Jahre in die staatliche Rentenversicherung einzahlen, was Auszubildenden kaum vorweisen können.

Auszubildende, die ein eigenes Auto besitzen, müssen eine Kfz-Versicherung abschließen. Ob der Abschluss einer Verkehrsrechtschutzversicherung notwendig ist, liegt im eigenen Vermessen. Auszubildende, die noch bei den Eltern wohnen, könnten sich in diesem Fall möglicherweise bei ihnen mitversichern.

Auch für Auszubildende gilt der Versicherungsgrundsatz: Nur eine Versicherung gegen wirklich existenzbedrohende Gefahren ist notwendig. Dies sollte bei allen Versicherungsabschlüssen bedacht werden.


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